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Urlaubsgruesse

Dass hier wieder eher weniger los ist, liegt diesmal durchaus daran, dass die Zeit im Internet momentan eher begrenzt ist - Clemens und ich haben es nach Hainan, einer kleinen (na ja, klein ist relativ, aber immerhin die kleinste chinesische Provinz) tropische Insel im Sueden Chinas geschafft. Nachdem Clemens gleich nach seiner Ankunft Peking zwei Tage hardcore erlebt hat (Hash und Silk Market und Schweineohren zum Abendessen), geht es seit Dienstag nur mehr um Hardcore-Chilling (sein Zitat). Strand, Pool (nahtlos in die Reihe der Sheraton-Gaeste eingefuegt), Strand, Fussmassage (1 3/4 Stunden inkl. Fusspflege um 3 Euro, daran koennte man sich gewoehnen), Strand, heisse Quellen, Strand, Schnorcheln, Strand, Barbecue.. der Zeitplan ist straff. Aber da muessen wir durch!

Montag Frueh geht es allerdings eh schon weiter nach Shanghai, da ist wohl vorbei mit Chillen, aber dem Sonnenbrand, den ich mir bei dem ganzen Stress vor lauter Sonnenbaden geholt habe, wird es gut tun.

5 Kommentare 16.6.07 13:42, kommentieren

Prison Break Appreciation

Als wohl ungefähr der letzte Expat hier bin ich in die Knie gegangen und habe mir Prison Break angesehen. Nach zweieinhalb Tagen Fast-Abgeschlossenheit von der Außenwelt ist die erste Staffel nun vorbei, leider mit dem einzigen Ergebnis, dass ich umgehend mit der zweiten Staffel beginnen muss.

Die Serie soll demnächst auf RTL beginnen, also anschauen! Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, wie es gewesen wäre, immer eine Woche auf die Fortsetzung warten zu müssen. (Es hat seine Vorteile, sich in einem Land aufzuhalten, wo einfach alles auf DVD erhältlich ist.) Ich warne vor dem Abhängigkeitsfaktor!

Und man beschwere sich nicht über die Banalität eines Eintrages über eine Fernsehserie, ich empfehle dem geneigten Leser, sich diese anzusehen und dann Verständnis dafür aufzubringen.  

4 Kommentare 3.6.07 17:12, kommentieren

*Staub wegpust*

Also, es ist weder so, dass hier nichts los ist, noch, dass ich nicht mehr schreiben kann, eher im Gegenteil, aber allzu oft habe ich mich nicht hierher verirrt Was gibt es zu erzählen (außer, dass morgen schon wieder ein midterm exam stattfindet - diesmal aber das letzte von allen)?

Am Sonntag und Montag werde ich an den universitären Model United Nations teilnehmen. Da diese ja eher im kleinen Rahmen stattfinden und Österreich daher nicht vertreten ist, haben es die Verantwortlichen für eine gute Idee gehalten, mich zum deutschen Delegate zu machen. Dass es dabei um das Kyoto-Protokoll und einen bestimmten Teil daraus geht, macht die Sache nicht unbedingt einfacher, aber durchaus interessant. Damit schließt sich sozusagen der Kreis von meinem ersten zu meinem zweiten (und letzten) MUN, wer hätte gedacht, dass beide in Peking stattfinden

Ansonsten bin ich fast mit so etwas wie Urlaubsplanung beschäftigt. Allzu viel davon gibt es ja universitätsbedingt nicht, aber wenn ich schon Besuch bekomme, dann sollma auch was davon haben! (Und nein, Peking ist nicht furchtbar, also freut euch gefälligst drauf, hehe..!)

Dass der Urlaub allerdings auch dies hier einschließt, lässt mich durchhalten! Obwohl ja noch nicht ganz sicher ist, ob ich nicht nächstes Woche von der Universität geworfen werde, da es eine Uni-Inspektion geben wird und, wie uns heute deutlich gemacht worden ist, jegliches Fehlverhalten unsererseits, das eine Verschlechterung der Bewertung zur Folge haben könnte, strengste Konsequenzen nach sich zieht (unter Fehlverhalten versteht sich laut der Rede eigentlich alles, was über "Zimmer verlassen" hinausgeht). Aber eigentlich wirkt es so wie die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele, nur in einem Mikrokosmos Also keine Sorge, wenn ich nichts von mir hören lasse, ich versuche nur, allen Regeln zu entsprechen, hehe...

Ach ja. Normalerweise ist Österreich hier in China für Mozart, Musik und die Trapp-Familie bekannt. Heute hat mir eine Chinesin erklärt, dass sie gehört hat, dass Österreich die schönsten und besten Gefängnisse haben soll. Was ich für ein sprachlich bedingtes Missverständnis hielt, stellte sich nicht als solches heraus - für Aufklärung, was an Österreichs Gefängnissen so toll sein soll, wäre ich dankbar!

7 Kommentare 22.5.07 18:07, kommentieren

"Singapur ist ja eigentlich genau dasselbe wie Wien."

Ein zweitägiger Trip zu Beginn dieser Ferien hat mich an meinen, so wie es aussieht, vorläufigen neuen zukünftigen Wohnort geführt. Wenn auch keine Zeit war, die Stadt auch nur annähernd zu besichtigen, reichte es doch für ein paar erste Eindrücke außerhalb von Hotel und Büro. Ein kurzer Überblick, der bereits reicht, um zu wissen, dass es eine ziemliche Umstellung werden wird, China zu verlassen und nach Singapur zu siedeln.

Peking ist groß, laut, überfüllt, die Luft ist verschmutzt und der Rest der Stadt eigentlich auch.

Singapur ist bei weitem nicht so groß, es gibt viel weniger Autos, die Luft ist heißer und feuchter, aber fühlt sich kaum verschmutzt an und die Straßen sind so sauber, dass man vom Boden essen könnte. Hauptsächlich liegt das daran, dass alles, was eventuell Verunreinigung schaffen könnte, verboten ist und hohe Strafen nach sich zieht.

Inwiefern das Titelzitat (copyright @ Bernhard R.) stimmt, werde ich wohl selbst herausfinden müssen. Dass Singapur Wien so ähnlich ist, wage ich noch zu bezweifeln Andererseits stellt Wien wohl irgendwie den Mittelweg zwischen Peking und Singapur dar, was eigentlich gar nicht so schlecht ist. Allerdings hat Singapur weiße Strände, Palmen und das Meer, was nunmal einen unschlagbaren Vorteil bietet.

Alles in allem kann ich nach der höchst begrenzten Zeit schon sagen, dass es mit Sicherheit eine angenehme Lebensqualität bietet und sofern ich keine Zigarettenstummel wegwerfe und Kaugummis nur in der Wohnung kaue, werde ich soweit auch keine Probleme haben.  

4 Kommentare 3.5.07 16:21, kommentieren

Ferien

.. noch nicht, aber demnächst. Nachdem morgen (ja, morgen, sprich Samstag) das erste von zwei Midterm-Exams über die Bühne geht und am Sonntag dann der Vollständigkeit halber gleich noch ein Kurs stattfindet (feierlich ist das nicht mehr), gibt es eine Woche Ferien. Die ich an und für sich in Peking zu verbringen gedachte. Seit gestern weiß ich allerdings, dass die Ferien mit einem Kurztrip nach Singapur von Sonntag bis Dienstag beginnen und seitdem bin ich recht beschäftigt. Was leider die Vorbereitungen für die Prüfung etwas leiden lässt, aber nun gut, Zeitmanagement ist das A und O!

Hier hält relativ übergangslos der Sommer Einzug. Ich befürchte allerdings, dass das, was ich für Sommer halte, der kurze Frühling ist, was bedeutet, dass es bald sehr, sehr heiß, trocken und staubig werden wird. Moment, trocken und staubig ist es ja schon. Aber wie ich höre, wird sich das noch einigermaßen verschlimmern. Ein interessantes Phänomen haben wir in den letzten Wochen schon beobachtet - im Prinzip vergleichbar mit unserem Altweibersommer, nur viel dichter, als ich es je im Leben gesehen habe. Weiße Flusen, soweit das Auge reichte, und das wochenlang - ich brauche nicht zu erwähnen, dass sich sich nicht nur draußen überall festgesetzt haben.

 

1 Kommentar 27.4.07 10:27, kommentieren

Frohe Ostern!

Lang ist es her, dass ich zum letzten Mal berichtet habe, aber langweilig war es deswegen noch lange nicht - ganz im Gegenteil.
Seit einer Woche bin ich dabei, meinem allerliebsten Besuch aus der Heimat (aka meine Eltern) die Stadt zu zeigen, sie durch Verbotene Stadt, Beihai und auf die Große Mauer zu hetzen und vor allem immer wieder subversive Versuche zu starten, sie doch noch dazu zu bringen, chinesisch zu essen (größtenteils erfolglos, McDonald's lässt grüßen :-) ). Da sie sich aber ja nicht zwingend daran gewöhnen müssen, hoffe ich, zumindest heute Abend noch beweisen zu können, dass die chinesische Küche schon doch einiges zu bieten hat.
Ostern geht in China ähnlich ereignislos vorüber wie Weihnachten, eigentlich noch viel ereignisloser, zu Weihnachten hat es zumindest noch einige überzogene Bemühungen gegeben, "Stimmung" zu schaffen In der South Cathedral von Peking hat es trotzdem eine Osterfeier gegeben, die Mom ob der erwähnten anwesenden 50 Nationen fast zu Tränen gerührt hat. Passend dazu hat sich endlich auch frühlingshaftes Wetter eingestellt (eine Woche lang kaum bemerkbarer Smog extra für meinen Besuch! Aber glaubt nur nicht, dass das auch für zukünftige Besucher so sein wird, hehe.)
Zwischen Ti'ananmen, Himmelstempel und Hutongs ist diese Woche allerdings viel zu schnell vorbeigegangen, schön war's!

Abschließend noch ein Oster-Ei von Google-Maps, wo ich heute versucht habe, den Weg von New York nach Wien zu finden:
Auf "Route berechnen" gehen und als Start New York und als Ziel Wien eingeben. Anweisung Nummer 23 beachten.

1 Kommentar 8.4.07 11:29, kommentieren

Which European nationality should you have?

Interessant. Okay, Österreich hätte nicht herauskommen können, aber was mich wohl so nahe an Belgien und Polen bringt?

Falls den Test wer macht, lasst mich wissen, was bei euch herauskommt.

You scored as Belgian.

Belgian

 
88%

Polish

 
88%

Irish

 
75%

Italian

 
75%

German

 
63%

French

 
63%

Danish

 
63%

Russian

 
50%

Turkish

 
50%

Swiss

 
50%

Spanish

 
50%

Dutch

 
38%

British

 
25%

Molvanian

 
25%

Which European nationality should you have
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10 Kommentare 20.3.07 07:20, kommentieren