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Xin nian kuaile, Klappe die 2.

Es wird Zeit, hier weiter zu berichten, wie es mir so ergeht - nach aufregenden 3,5 Wochen in good old Austria bin ich wieder im fernen Osten angekommen und wie sollte es anders sein, hier gibt es keine Verschnaufpause! Aber der Reihe nach..

Es war ein dunkler Wintermorgen, als ich mich aufmachte, das Reich der Mitte wieder zu erobern (na ja.. oder so.) Den Koffer voll mit Red Bull, freute dies den Angestellten im Muenchner Flughafen gar nicht so und einige Pullover mussten ausquartiert werden. Aber wer schon einmal das chinesische Red Bull gekostet hat, weiss, warum das oesterreichische mit Haut und Haaren verteidigt werden muss..! Buchstaeblich an allen Ecken und Enden bepackt bin ich also erst nach Amsterdam gereist, wo ich einen wunderschoenen Nachmittag verbrachte (thanks to my very dear Ko!), und dann ging es wieder nach Peking. Dort war keine Zeit, den extremen Schlafmangel auszumerzen... zumindest vorerst.

Es kam der 17. Februar. Der Jetlag war boese. Man schlaeft.. und schlaeft.. und schlaeft. BUMM. kawumm. explodier. Autoalarme, die losgehen. Ich schrecke auf. Bettdecke ueber den Kopf? Mit Polster unter den Tuerstock? Peking under attack? Aber nein.. Keineswegs. .. Das chinesische Silvester war da. Alle Knallkoerper, die in Oesterreich in etwa seit Jahrhunderten verboten sind, wurden bereits tagsueber tonnenweise in die Luft gejagt. Und an Schlaf war somit nicht mehr zu denken. Nach einem ausgiebigen chinesischen Abendessen haben wir uns, Empfehlungen zufolge, an den Houhai-See begeben, um das Feuerwerk zu begutachten. DAS Feuerwerk? Ha. DIE Feuerwerke ist noch eine Untertreibung. Die "kleinen" Privatfeuerwerke vor Mitternacht uebertrafen wohl schon das offizielle Silvesterfeuerwerk in Innsbruck. Wie es also um Mitternacht zuging, diese Vorstellung bleibt dem geneigten Leser ueberlassen.

Dass die Nacht nach stundenlangem Bewundern von Raketen und extrem lauten Boellern in einem Lokal bei viel Karaoke und Wuerfelspielen weiterging, passt wohl zum neuen JAHR DES SCHWEINS (und uebrigens ist es auch das Jahr 4704, das wir hier feiern. Oder 4705, da sind sich die Gelehrten nicht ganz einig).

Und dass es jetzt sieben Uhr frueh ist und ich dank Jetlag im Internetcafe sitze und bloggen kann, das leitet das neue Jahr vielleicht auch ganz passend ein.

3 Kommentare 18.2.07 00:13, kommentieren

Eine Woche Spring Festival

Seit 8 Tagen bin ich nun wieder hier, und ich bin nicht sicher, ob mein Hoervermoegen noch dasselbe ist. Obwohl der offizielle Beginn des neuen Jahres nun schon sechs Tage her ist, kracht es draussen immer noch, als ob der Jahreswechsel unmittelbar bevorstehe. Ich bin allerdings guter Dinge, dass mit dem offiziellen Ende der Feierwoche auch das vorbei sein wird.

In other news, CNN brachte diese Woche einen interessanten Bericht ueber die Bemuehungen der chinesischen Regierung, das mehr als charmante Chinglish von den Strassen Pekings zu entfernen, um bei den Olympischen Spielen einen guten Eindruck zu machen. Ueberall werden Freiwillige gesucht, die sich damit beschaeftigen sollen, all die kreativen englischen Uebersetzungen von Chinglish in Englisch zu uebertragen. Ich wuerde allerdings sehr bedauern, wenn die Warntafel in der Kantine ploetzlich "Wet floor" oder so etwas anstatt "Beware of landslide" sagen wuerde! Andere Beispiele sind hier oder hier zu finden. Und wo kaemen wir denn da hin, wenn wir ploetzlich wissen wuerden, was wir wirklich essen wollen! Save Chinglish!

3 Kommentare 24.2.07 15:02, kommentieren