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"Singapur ist ja eigentlich genau dasselbe wie Wien."

Ein zweitägiger Trip zu Beginn dieser Ferien hat mich an meinen, so wie es aussieht, vorläufigen neuen zukünftigen Wohnort geführt. Wenn auch keine Zeit war, die Stadt auch nur annähernd zu besichtigen, reichte es doch für ein paar erste Eindrücke außerhalb von Hotel und Büro. Ein kurzer Überblick, der bereits reicht, um zu wissen, dass es eine ziemliche Umstellung werden wird, China zu verlassen und nach Singapur zu siedeln.

Peking ist groß, laut, überfüllt, die Luft ist verschmutzt und der Rest der Stadt eigentlich auch.

Singapur ist bei weitem nicht so groß, es gibt viel weniger Autos, die Luft ist heißer und feuchter, aber fühlt sich kaum verschmutzt an und die Straßen sind so sauber, dass man vom Boden essen könnte. Hauptsächlich liegt das daran, dass alles, was eventuell Verunreinigung schaffen könnte, verboten ist und hohe Strafen nach sich zieht.

Inwiefern das Titelzitat (copyright @ Bernhard R.) stimmt, werde ich wohl selbst herausfinden müssen. Dass Singapur Wien so ähnlich ist, wage ich noch zu bezweifeln Andererseits stellt Wien wohl irgendwie den Mittelweg zwischen Peking und Singapur dar, was eigentlich gar nicht so schlecht ist. Allerdings hat Singapur weiße Strände, Palmen und das Meer, was nunmal einen unschlagbaren Vorteil bietet.

Alles in allem kann ich nach der höchst begrenzten Zeit schon sagen, dass es mit Sicherheit eine angenehme Lebensqualität bietet und sofern ich keine Zigarettenstummel wegwerfe und Kaugummis nur in der Wohnung kaue, werde ich soweit auch keine Probleme haben.  

4 Kommentare 3.5.07 16:21, kommentieren

*Staub wegpust*

Also, es ist weder so, dass hier nichts los ist, noch, dass ich nicht mehr schreiben kann, eher im Gegenteil, aber allzu oft habe ich mich nicht hierher verirrt Was gibt es zu erzählen (außer, dass morgen schon wieder ein midterm exam stattfindet - diesmal aber das letzte von allen)?

Am Sonntag und Montag werde ich an den universitären Model United Nations teilnehmen. Da diese ja eher im kleinen Rahmen stattfinden und Österreich daher nicht vertreten ist, haben es die Verantwortlichen für eine gute Idee gehalten, mich zum deutschen Delegate zu machen. Dass es dabei um das Kyoto-Protokoll und einen bestimmten Teil daraus geht, macht die Sache nicht unbedingt einfacher, aber durchaus interessant. Damit schließt sich sozusagen der Kreis von meinem ersten zu meinem zweiten (und letzten) MUN, wer hätte gedacht, dass beide in Peking stattfinden

Ansonsten bin ich fast mit so etwas wie Urlaubsplanung beschäftigt. Allzu viel davon gibt es ja universitätsbedingt nicht, aber wenn ich schon Besuch bekomme, dann sollma auch was davon haben! (Und nein, Peking ist nicht furchtbar, also freut euch gefälligst drauf, hehe..!)

Dass der Urlaub allerdings auch dies hier einschließt, lässt mich durchhalten! Obwohl ja noch nicht ganz sicher ist, ob ich nicht nächstes Woche von der Universität geworfen werde, da es eine Uni-Inspektion geben wird und, wie uns heute deutlich gemacht worden ist, jegliches Fehlverhalten unsererseits, das eine Verschlechterung der Bewertung zur Folge haben könnte, strengste Konsequenzen nach sich zieht (unter Fehlverhalten versteht sich laut der Rede eigentlich alles, was über "Zimmer verlassen" hinausgeht). Aber eigentlich wirkt es so wie die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele, nur in einem Mikrokosmos Also keine Sorge, wenn ich nichts von mir hören lasse, ich versuche nur, allen Regeln zu entsprechen, hehe...

Ach ja. Normalerweise ist Österreich hier in China für Mozart, Musik und die Trapp-Familie bekannt. Heute hat mir eine Chinesin erklärt, dass sie gehört hat, dass Österreich die schönsten und besten Gefängnisse haben soll. Was ich für ein sprachlich bedingtes Missverständnis hielt, stellte sich nicht als solches heraus - für Aufklärung, was an Österreichs Gefängnissen so toll sein soll, wäre ich dankbar!

7 Kommentare 22.5.07 18:07, kommentieren